Madonna delle Vittorie

Die Azienda (das landwirtschaftliche Unternehmen)

Madonna delle VittorieEingebung und Passion von Iginio Mandelli waren Ende der 50er Jahre der Grund, aus einer ursprünglich privaten Aktivität nach und nach diesen landwirtschaftlichen Betrieb immer mehr zu entwickeln und zu perfektionieren.
Heute hat die Azienda Mandelli ca. 50 ha Weinberge bestockt und die Kellerei kann 6.000 Hektoliter Wein ausbauen bzw. lagern. Die ursprünglich angebauten und gefragten Rebsorten in den 60er Jahren waren Merlot und Cabernet. In den nachfolgenden Jahren wurden zudem die ersten weißen Rebsorten wie Chardonnay, Pinot Bianco und Gewürztraminer angepflanzt.

Beginnend mit der Flaschenabfüllung für privaten Konsum im Jahre 1974, wurde unter der Führung des Sohnes Franco der Betrieb ständig ausgebaut und umfasst heute 22 Produkte, die größtenteils im Verkostungslokal der Kellerei direkt an den Endverbraucher verkauft werden. Zu der Jahresproduktion von ca. 250.000 Flaschen Wein kam in den letzten zehn Jahren noch die Öl-Produktion hinzu: unser geschätztes Olivenöl kalt gepresst, Extravergine mit sehr niedrigem Säuregehalt in normaler Herstellung, sowie Olivenöl kalt gepresst, Extravergine Denocciolato, das besonders delikate Feinschmecker-Öl (d. h. vor dem Pressen werden die Oliven entkernt), ausschließlich aus der Sorte Frantoio. Aus Qualitätsgründen werden bei Madonna delle Vittorie die Oliven natürlich von Hand geerntet und am Erntetag sofort in der eigenen Ölmühle kalt gepresst.

Im Jahre 2005 gingen die Weinberge von „Bruttagosto“, 2 km nördlich der Cantina am linken Sarcaufer gelegen, in Produktion. Diese Weinberge umfassen 16 ha, die mit den Sorten Chardonnay, Pinot Bianco, Pinot Grigio, Gewürztraminer, Lagrein und Rebo bestockt sind und mit der Guyot-Methode gezogen werden.

Madonna delle Vittorie
Via Linfano, 81 38062
Arco (TN) – Italia

San Michele all’Adige – Fondazione Edmund Mach

Im Jahre 1145 schenken die Grafen von Eppan dem Erzbischof von Trient ihr Schloss, welches als Augustinerkloster Verwendung findet. Im Jahr 1874 kauft die Tiroler Landesregierung das ehemalige Kloster und gründet die LANDWIRTSCHAFTLICHE LANDESLEHRANSTALT UND VERSUCHSSTATION VON SAN MICHELE (TIROL).

Von 1874 – 1899 leitet Professor Edmund Mach die Lehranstalt. Er führt zweisprachige Kurse (deutsch und italienisch) ein und beschäftigt sich mit den wichtigsten Bereichen der regionalen Landwirtschaft (Weinbau, Obstbau, Viehzucht, Berglandwirtschaft…).  Im ersten Weltkrieg hat die Lehranstalt jedoch große Schwierigkeiten.

Erst nach dem zweiten Weltkrieg bekommen das Versuchszentrum und die Schule  frischen Wind durch Bruno Kessler, der in seiner doppelten Rolle des Präsidenten der Autonomen Provinz Trient und des Agrarinstituts neue Impulse in Richtung “Öffnung zu Europa” gibt. In den Jahren von 1978 bis 2000 modernisiert sich das Institut und erreicht wieder seine Einheit, indem Schule, Forschung und Beratung erneut unter ein Dach kommen. Am 1. Januar 2008 wird das Agrarinstitut von San Michele all’Adige eine Stiftung, welche den Namen des ersten Direktors trägt: Edmund Mach.

Der landwirtschaftliche Betrieb

Ein Grossteil der Felder und Immobilien stammt aus dem Erbe der Augustiner, wobei im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zusätzlicher Boden gekauft wird.

Das ca. 80 Hektar große Eigentum der „Stiftung Edmund Mach“ umfasst Weinstöcke, Apfelbäume, einen Weinkeller und eine Brennerei. Außer Produktion und Umwandlung unterstützt sie die Experimente, die am Institut von den Schülern  durchgeführt werden. Der Betrieb wird entsprechend einem Modell der stützbaren Landwirtschaft, unter Verwendung von Produktionsfaktoren und Techniken einer niedrigen Umweltbelastung, organisiert.

Es werden pro Jahr produziert:
Äpfel: ca. 10.000 Doppelzentner
Weintrauben: ca. 2.800 Doppelzentner – davon Weissweintrauben  ca. 1.600  DZ und Rotweintrauben ca.1.200 DZ.
Wein: ca. 250.000 Siebenzehntelflaschen
Grappa und Destillate: 15.000 Flaschen

Der Weinkeller stammt noch aus dem ehemaligen Augustinerkloster aus dem 12. Jahrhundert. Die alten und evokativen Wände helfen, eine Atmosphäre zu schaffen, die durch die Faszination, dass in diesem Keller fast 1000 Jahre ununterbrochen Wein produziert wurde, geschaffen wird. In den letzten zwei Jahrzehnten wurde der Keller erweitert und rationalisiert. Nur Trauben von den besten Weinstöcken des Bauernhofes werden hier verarbeitet, um die in der ganzen Region bekannten Weine herzustellen.

Fondazione Edmund Mach di San Michele all’Adige
Via E. Mach, 1 38010 S. Michele all’Adige (TN) – ITALY
Tel. +39 0461 615111 – Fax +39 0461 650872 – P.IVA 02038410227
info@fmach.it 

 

Azienda Agricola F.lli RECCHIA

Im Jahr 1906 erwarb Giovanni Battista Recchia ein kleines Gut in Jago in den Hügeln über Negrar. Er baute dort sein Haus und widmete sich der Landwirtschaft und den Weinbergen. Sein Sohn Enrico setzte alles auf den Weinanbau und gab diese Leidenschaft an seine Nachkommen weiter.

In den 70er Jahren übernahm Riccardo Recchia die Leitung des Betriebes. Die Ausdehnung der Weinberge war noch sehr begrenzt (ca. 5-6 Hektar). Eine Reihe von kleinen Maßnahmen ermöglichte aber bereits die Produktion von Qualitätsweinen.
Die Weinberge im Valpolicella Classico liegen auf einer Höhe von 100 bis 400 Metern.
Recchia baut Corvina-, Rondinella- und Molinara-Reben an. Olivenbäume für die Ölherstellung runden das Angebot ab.

Azienda Agricola F.lli RECCHIA sa
di Recchia Riccardo e Roberto
P.IVA 00936020239
Cà Bertoldi, 30
37024 Jago di Negrar (VR)

 

ZF4 – Zanoni

ZF4 ist ein Landgut der Familie Zanoni, das in zweiter Generation von vier Geschwistern übernommen und kürzlich erneuert wurde.

Der ungewöhnliche Name ist schnell erklärt:
„Z“ steht für die Familie Zanoni.
„F“ steht für „fratelli“ (Geschwister).
„4“ steht für die vier Kinder der Laziser Familie Zanoni, die in der zweiten Generation das Weingut übernommen haben.

Die Auswahl der Rebsorten konzentriert sich auf die für die Umgebung von Verona charakteristische Rebsorte „Corvina“, die tief in den einheimischen Traditionen verwurzelt ist. Zusätzlich wurde aber auch eine für diese Gegend ungewöhnliche Rebsorte „Syrah“ angebaut. Der Weiswein wird aus der für diese Gegend typischen „Garganega“ Traube gewonnen.

ZF4 produziert auf 8,5 ha nur ca. 15.000 Flaschen Wein (Bianco, Cosi). Eine Besonderheit ist die 5 l Box, die von ZF4 mit einem etwas jüngeren Cosi gefüllt wird.

Der Ausbaukeller befindet sich im historischen Zentrum von Lazise.

Società Agricola F.lli Zanoni

Via Porta San Zeno, 7
37017 Lazise (VR)

Agriturismo Acetaia del Balsamico Trentino

Während einer kurzen Fahrt von Riva del Garda nach Tenno kreuzt man den Wasserfall von Varone und kommt an Olivenhainen und Weinbergen vorbei. Auf der rechten Seite von Tenno befindet sich Pranzo, eine schöne Ortschaft, umgeben von Kastanienwäldern.

Der landwirtschaftliche Betrieb „Agriturismo Acetaia del Balsamico Trentino“ befindet sich auf dieser Strecke etwa vier Kilometer von Riva del Garda auf 300 Höhenmetern auf der Anhöhe von Cologna. Er zeichnet sich besonders durch tonhaltigen Boden, viel Sonne und frischer Luft aus. Von morgens bis abends gibt es wärmende Sonnenstrahlen und einen erfrischende Wind. Früh weht der Peler von Norden und am Nachmittag der Ora del Garda aus dem Süden. So entsteht ein besonderes Klima, welches sich auch in den Produkten wiederspiegelt.

Die Essigherstellung (Acetaia) ist einzigartig in der ganzen Region.

Agriturismo Acetaia del Balsamico Trentino
Strada di San Zeno 2
38060 Cologna di Tenno (TN)

weingut cantina balsamico trattoria

Agriturismo le Caldane

In direkter Nachbarschaft zum Gardasee finden Sie das Weingut Le Caldane der Familie Jucker. Das Weingut Le Caldane erstreckt sich über eine 36 Hektar große Fläche, inmitten des bekannten Weinanbaugebiets Bardolino. Die Weinreben umfassen mehr als ein Drittel des Landgutes und werden von der Familie Jucker selbst bewirtschaftet.

Im kleinen aber effizienten Weinkeller werden die Trauben dann in typische Weine der Region Bardolino, mit kontrolliertem und garantiertem Ursprung (Doc und Docg), verarbeitet. Seit einigen Jahren werden dazu Qualitätsweine wie Cabernet-Sauvignon, Merlot, Barbera und Sangiovese gekeltert.

Azienda Agricola LE CALDANE
 di Jucker Daniele
Loc. Caldane, 1
Colà di Lazise (R) 37010 – IT

Agriturismo Le Caldane Di Daniele Jucker